Presse

Bericht der "Ruhr Nachrichten" vom  21.08.2002 über den Schützenfestmontag:


Kopf an Kopf-Rennen um Königswürde

Puppendahl schießt den Vogel ab


Mit dem 450. Schuss fiel am Montag der Vogel von der Stange und die Pankratius-Schützen feierten ihren neuen König: Klemens Puppendahl strahlte übers ganze Gesicht.

Die frischgebackene Majestät, Friedhelm Quante und Antonius Rengshausen hatten die Sache unter sich ausgemacht. Ein Schütze nach dem anderen verließ den Platz, bis nur noch die drei übrig blieben. Und die lieferten sich ein Kopf an Kopf-Rennen.

Schon ab dem 350. Schuss wackelte der zähe Adler verdächtig. Doch der Vogel wollte nicht fallen. "Gleich ist es soweit!" oder "Das gibt´s doch gar nicht!", raunten sich die Zuschauer zu und feuerten ihre Favoriten an.

Um 12.45 Uhr war es dann soweit. Klemens Puppendahl legte zum letzten Mal das Gewehr an und zielte gut. Der Rest des "gerupften" Adlers plumpste auf den Rasen. Der neue König konnte sein Glück kaum fassen. "Ich hab ihn! Ich hab ihn!", rief er immer wieder, als seine Kameraden ihn auf den Schultern durch die Menge trugen. Franz-Josef Hölscher und Lissy Rosing überreichten ihm die Kette.

Einige Grünröcke hatten bereits gute Vorarbeit geleistet: Andreas Erdmann hatte mit dem 22. Schuss den Apfel und mit dem 61. Schuss den rechten Flügel herunter geholt, Friedhelm Quante das Zepter (44.), Bernd Lütke-Börding den linken Flügel (47.) und Günter Pein die Krone (200.).

Zu seiner Königin machte Puppendahl Annegret Steffens. Im Hofstaat sind Paul und Margarete Gottschalk, Theo und Ilse Bons, Paul und Margarete Nölken, Franz-Josef und Waltraud Altfeld und Friedhelm Steffens und Ulla Puppendahl.







Pankratius-Schützen ehrten Mitglieder

Den Verdienstorden der Pankratius-Schützen erhielten am Montag Thomas Quante, Georg Schwering und Hermann Frerich. Für langjährige Mitgliedschaft wurden Josef Albers, Hans-Theo Baur, Klaus Erdmann, Thomas Hirsch, Paul Hügemann, Hans-Dieter Klaas, Heinrich Kleine-Bley, Hugo Lippelt, Heinz-Werner Meißner, Volker Piel, Antonius Quante, Heinrich Rathmer, Johannes Schlütermann, Reinhard Schwering, Martin Steinkuhl, Günther Voß, Manfred Wenge und Rainer Wißmann geehrt.